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Otto von Bismarck


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Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen (seit 1865 Graf, seit 1871 Fürst von Bismarck-Schönhausen, seit 1890 Herzog zu Lauenburg) war lange Jahre Ministerpräsident von Preußen, Kanzler des Norddeutschen Bundes (1867-1871) und der erste Reichskanzler des Deutschen Kaiserreichs (1871-1890).

1815: Geboren in Schönhausen, Deutschland
1832: Nach dem Abitur immatrikuliert sich Bismarck an der Universität Göttingen für das Studium der Rechts- und Staatswissenschaften
1833: Februar: Erste Karzerstrafe wegen Anwesenheit bei einem Pistolenduell
1835: Erstes juristisches Staatsexamen,
Referendariat am Königlichen Stadtgericht in Berlin
1836: Regierungsreferendar in Aachen
1837: Íst Verwaltungstätigkeit überdrüssig,reist monatelang ohne genehmigten Urlaub seiner ersten großen Liebe hinterher. Bei seiner Rückkehr wird er aus dem Regierungsdienst in Aachen entlassen.
Fortsetzung der Referendarzeit bei der Potsdamer Provinzialregierung.
1838: Bismarck bricht sein Referendariat ab und beginnt den Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger.
1844: Er setzt seine Referendarzeit in Potsdam fort. Nach zwei Wochen bricht er seine Ausbildung erneut ab und entscheidet sich damit endgültig gegen die Beamtenlaufbahn.
1845: Oktober: Eintritt als Abgeordneter in den Provinziallandtag von Pommern.
1847: 8. Mai: Bismarck rückt als Stellvertreter eines erkrankten Abgeordneten in den Vereinigten Preußischen Landtag nach.
1848: Mitbegründer und zeitweiliger Mitarbeiter der konservativen "Neuen Preußischen Zeitung".
18./19. August: Bismarck nimmt am so genannten Junkerparlament in Berlin teil.
1849: 5. Februar: Wahl in die Zweite Kammer des Preußischen Landtags.
1850: 31. Januar: Wahl zum Abgeordneten des Erfurter Unionsparlaments.
1851: 8. Mai: Ernennung zum Geheimen Legationsrat und Rat bei der preußischen Gesandtschaft am Bundestag in Frankfurt/Main.
15. Juli: Ernennung zum preußischen Bundestagsgesandten in Frankfurt/Main.
2. Dezember: Wiederwahl in die zweite Kammer des Preußischen Landtags.
1852: 25. März: Unblutiges Pistolenduell mit dem liberalen Abgeordneten Georg Freiherr von Vincke
1854: 21. November: Berufung in das preußische Herrenhaus, der 1. Kammer des preußischen Landtags.
1862: März-September: Preußischer Gesandter in Paris.
23. September: Bismarck wird zum vorläufigen preußischen Ministerpräsidenten.
8. Oktober: Ernennung zum preußischen Ministerpräsidenten und Minister des Auswärtigen.
1864: 1. Februar: Mit Beginn des Deutsch-Dänischen Krieges kommt Bismarck dem zunächst geheim gehaltenen Ziel, Schleswig und Holstein in den preußischen Staat einzuverleiben, näher.
1865: 14. August: In der "Konvention von Gastein" einigen sich Preußen und Österreich zunächst auf eine Aufteilung Schleswig-Holsteins. Die sich daraus ergebenden Konflikte sowie das Ringen zwischen Österreich und Preußen um die Vorherrschaft in Deutschland führen schließlich zum Deutschen Krieg 1866.
16. September: Bismarck wird in den Grafenstand erhoben.
1866: 7. Mai: Ein Pistolen-Attentat wird in Berlin Unter den Linden auf Bismarck verübt. Bismarck bleibt unverletzt.
3. Juli: Nach dem preußischen Sieg über Österreich und Sachsen bei Königgrätz (Böhmen) erreicht Bismarck sein Ziel der Annexion Schleswigs und Holsteins und der Herausdrängung Österreichs aus Deutschland.
1867: 14. Juli: Bismarck wird Kanzler des unter preußischer Führung gegründeten Norddeutschen Bundes.

Otto von Bismarck

1870: 13. Juli: Bismarck veröffentlicht die "Emser Depesche" in verschärfter Form in der Presse. Sie erregt einen Sturm nationaler Entrüstung in Frankreich und Deutschland und führt zur französischen Kriegserklärung am 19. Juli und damit zum Beginn des Deutsch-Französischen Krieges.
1871: 21. März: Bismarck wird in den erblichen Fürstenstand erhoben und zum ersten Reichskanzler des neu gegründeten Deutschen Reichs ernannt.
1873 22. Oktober: Das Drei-Kaiser-Abkommen zwischen Österreich, Russland und dem Deutschen Reich ist das erste einer Reihe von Abkommen in Bismarcks so genanntem Bündnissystem.
1874: 13. Juli: Der katholische Böttchergeselle Eduard Kullmann (1853-1892) verübt in Kissingen ein Pistolen-Attentat auf Bismarck, bei dem dieser leicht am rechten Handgelenk verwundet wird.
1877: 15. Juni: Im so genannten Kissinger Diktat spricht sich Bismarck für die russische Schwarzmeerherrschaft aus.
1878: 19. Februar: Bismarck erklärt vor dem Reichstag seine Bereitschaft, in der Orientkrise als "ehrlicher Makler" zu vermitteln.
17. Juli: die in ihren Grundzügen bis heute gültigen drei großen Bismarkschen Sozialgesetze kommen raus, das Krankenversicherungsgesetz 1883, das Unfallversicherungsgesetz 1884 und das Gesetz über die Invaliditäts- und Altersversicherung 1889.
1880: 15. September: Bismarck übernimmt das preußische Handelsministerium.
1888: 15. Juni: Mit der Thronbesteigung Wilhelms II. wandelt sich das Machtgefüge an der Spitze des Deutschen Reiches, da der junge Kaiser nicht gewillt ist, sich dem Willen Bismarcks unterzuordnen.
1890: 18. März: Bismarck reicht sein Abschiedsgesuch ein. Das Gesuch wird erst unmittelbar nach Bismarcks Tod veröffentlicht.
20. März: Entlassung Bismarcks als Reichskanzler und preußischer Ministerpräsident.
1891: 30. April: Bismarck lässt sich als Kandidat der Nationalliberalen in den Reichstag wählen.
1892: Ein kaiserlicher Erlass, der Bismarck von fast allen offiziellen Kontakten abschneidet, ruft in der Öffentlichkeit einen Sturm der Entrüstung hervor.
1895: 1. April: Zu seinem 80. Geburtstag erreicht der Bismarck-Kult einen vorläufigen Höhepunkt: Über 450 Städte verleihen Bismarck die Ehrenbürgerschaft, 9.875 Telegramme und 450.000 Briefe werden vom Postamt in Friedrichsruh ausgeliefert, Tausende pilgern zu Bismarcks Ruhesitz.
1896: 24. Oktober: Bismarck enthüllt in dem "Hamburger Nachrichten" den von 1887 bis 1890 bestehenden geheimen deutsch-russischen Rückversicherungsvertrag.
1898: 30. Juli: Otto von Bismarck stirbt in Friedrichsruh bei Hamburg.

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