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Erich Honecker

Erich Honecker

Nimm im Madame Tussauds Berlin im Büro des ehemaligen Generalsekretärs des Zentralkomitees der SED, Erich Honecker, Platz.

Fakten über den ehemaligen DDR-Politiker

  • Tauche im Madame Tussauds Berlin in die Zeit der DDR ein und nimm neben der Wachsfigur von Erich Honecker am Schreibtisch des ehemaligen Generalsekretärs des Zentralkomitees der SED Platz. Erich Honecker ist am 25. August 1912 in Neunkirchen geboren. Er war deutscher kommunistischer Politiker der DDR und war von 1971 bis 1989 Erster Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). 1976 übernahm er zudem das Amt des Vorsitzenden des Staatsrats und hatte damit die beiden höchsten Ämter in Partei und Staat der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) inne. Bis zum letztendlichen Zusammenbruch der DDR lehnte er Reformen ab und baute den Überwachungsstaat weiter aus. Seine Politik war stets an der Abgrenzung zur Bundesrepublik Deutschland orientiert.
  • Honecker trat 1930 der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) bei und beendete im darauffolgenden Jahr sein Studium in Moskau. 1935 kehrte er nach Berlin zurück, wo er von der Gestapo verhaftet und 1937 zu einer zehnjährigen Zuchthausstrafe verurteilt wurde. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde er Leiter der neugegründeten Freien Deutschen Jugend (FDJ) und konnte sich im folgenden Jahrzehnt bis an die Spitze der Partei vorarbeiten. Nach der forcierten Absetzung von Walter Ulbricht 1971 ersetzte Honecker ihn als Vorsitzenden des Zentralkomitees der SED. Honecker war maßgeblicher Organisator des Baus der Berliner Mauer und gilt als Hauptverantwortlicher für den Erlass des Schießbefehls an der innerdeutschen Grenze. Als Vorsitzender des Staatsrates der DDR und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsraates führte und repräsentierte er in den 1970er und 1980er Jahren die DDR. Durch Innehaben dieser beiden Positionen erreichte er 1973 mit der Anerkennung der DDR als Vollmitglied der UNO einen seiner größten Erfolge.
  • Nach dem Mauerfall wurde er aus der SED ausgeschlossen und ein Untersuchungsverfahren wegen seiner Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen des DDR-Regimes gegen ihn eingeleitet. Er floh zunächst nach Moskau, wurde 1992 jedoch von einem deutschen Gericht wegen der Verbrechen während des Kalten Krieges angeklagt. Zu den Hauptanklagepunkten gehörte unter anderem die Anstiftung zum Totschlag in Bezug auf den Schießbefehl an der Grenze. Er kehrte aufgrund des Prozesses nach Deutschland zurück, der jedoch auf Grund gesundheitlicher Probleme eingestellt wurde. Honecker wurde freigelassen und ins Exil nach Chile abgeschoben. Dort lebte er gemeinsam mit seiner Familie, bis er 1994 starb. Besuche die Wachsfigur von Erich Honecker in seinem detailgetreu nachgebauten Büro im Madame Tussauds Berlin und versetze dich zurück in die Zeit der DDR.

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„Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“

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